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Tag eins — eine Notiz der Gründer

Am 11. Mai 2026 haben wir zu fünft die LumeSec Technologies gegründet. Hier steht, woran wir Prozessautomatisierung immer wieder scheitern sehen, warum wir das Unternehmen ins Leben gerufen haben — und wo alles beginnt.

Veröffentlicht
Lesezeit3 Min.

Ein paar Worte zum ersten Tag

Am 11. Mai 2026 haben Christoph Piminger, Manuel Granbichler, Christian Sternig, Felix Diem und ich die LumeSec Technologies GmbH gegründet.

Das ist der erste Text, den ich unter diesem Namen veröffentliche. Keine große Ankündigung. Eher ein paar persönliche Zeilen darüber, warum wir LumeSec gegründet haben, welches Problem uns nicht mehr loslässt und wo für uns alles beginnt.

Wir kommen nicht von außen auf dieses Thema. Wir haben unsere Karrieren in der regulierten Finanzbranche und in der Unternehmens-IT verbracht: als jene, die Systeme bauen; als jene, die Risiken verantworten; als jene, die Entscheidungen vor Aufsicht, Prüfern und Gremien erklären müssen.

Über unsWer hinter LumeSec stehtDie Menschen, die LumeSec aufbauen: Werdegang, Erfahrung und warum wir das tun.

Wir haben gesehen, wo gute Vorhaben den entscheidenden Schritt nicht schaffen: nicht, weil es an Ideen fehlt. Nicht, weil die Technologie nicht stark genug wäre. Sondern weil Verantwortung, Risiko, Governance und Umsetzung zu spät zusammenkommen.

LumeSec beginnt genau dort.

Wir bauen die Infrastruktur, die KI im Unternehmen vorhersagbar macht.

Predictable AI. Built for Enterprise.

Woran wir es immer wieder scheitern sehen

Ein Team kauft ein Workflow-Tool, baut einen Agenten oder schreibt ein RPA-Skript. Am Anfang funktioniert es. Ein Prozess wird schneller, ein Übergang verschwindet, ein paar manuelle Schritte fallen weg.

Und dann, ein paar Monate später, landet die Arbeit doch wieder auf einem Schreibtisch.

Nicht, weil die Idee schlecht war. Sondern weil niemand mit Sicherheit sagen kann, ob der Ablauf morgen noch dasselbe tut wie heute. Ob ein bestimmter Lauf wiederholbar ist. Ob sich nachvollziehen lässt, warum ein Ergebnis entstanden ist. Oder ob ein Schritt plötzlich auf Daten, Systeme oder Werkzeuge zugreift, die außerhalb seiner Grenzen liegen.

Selten ist das Modell selbst das Problem.

Das Problem liegt im System um das Modell herum: Es gibt keine gemeinsame Spur dessen, was passiert ist. Keine klaren Grenzen dafür, worauf einzelne Schritte zugreifen dürfen. Keine belastbare Möglichkeit, einen Lauf nachzuvollziehen, wenn etwas schiefläuft.

Es fehlt die Replayability. Es fehlt die Predictability.

Genau diese Lücke schließen wir.

Was wir bauen

Was dafür fehlt, ist eine Betriebsschicht unter der Prozessautomatisierung.

Eine Schicht, die nicht noch ein weiteres Tool in den Prozess stellt, sondern dafür sorgt, dass Arbeit verlässlich zu Ende geführt wird: vorhersagbar, wiederholbar und nachvollziehbar. Ohne dass bei jedem Übergang jemand nachfassen muss. Ohne dass im Fehlerfall niemand mehr sagen kann, was tatsächlich passiert ist.

Wir nennen diese Schicht die LumeSec AI Platform.

Sie basiert auf drei Primitiven:

  • Correlate — jedes Signal, jede Entscheidung und jede Aktion wird in einer gemeinsamen Timeline zusammengeführt.
  • Contain — jeder Agent läuft mit einer eigenen Identität und bleibt auf genau jene Daten, Systeme und Werkzeuge beschränkt, die für seine Aufgabe vorgesehen sind.
  • Attest — jeder folgenreiche Schritt wird von einem benannten Menschen oder Dienst signiert und damit prüfbar gemacht.

Unser Ziel ist nicht „KI in Tools" zu integrieren.

Unser Ziel sind Prozesse, die sich selbst zu Ende bringen — mit Menschen dort, wo Verantwortung, Entscheidung oder Freigabe notwendig sind. Und nicht dort, wo Systeme nur nicht sauber miteinander arbeiten.

Das ist für uns predictable AI.

Wo wir anfangen

Ab Juni 2026 kommen unsere ersten Design-Partner auf die Plattform. Wir beginnen mit einem realen Prozess pro Partner — klar umrissener Umfang, messbares Ergebnis — denn so entsteht produktionsreife Automatisierung: an echter Arbeit beweisen, dann skalieren.

Wer einen Prozess hat, der von Anfang bis Ende laufen soll, ohne dass jemand nachfassen muss — kein Chatbot, kein Copilot in der Seitenleiste — schreibt mir an marcus@lumesec.ai. Ich lese alles, was dort ankommt.

So sieht das Unternehmen am ersten Tag aus. Der nächste Sprint läuft bereits.

— Marcus, mit Christoph, Manuel, Christian und Felix

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